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Die Vision

Wir leben in einer Zeit, in der der Glaube an den christlichen Gott als überholt gilt.

 

In ihrer zweitausendjährigen Geschichte, hat die Kirche oft Wasser gepredigt und den Wein dann selbst getrunken. Sie ist geprägt von Machtmissbrauch und dem Bild eines Gottes, der uns bestrafen wird, sollten wir ihrer Moralvorstellung nicht gerecht werden.  

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Die Aufklärung befreite dann die Menschen zu einem individuellen und selbstständigen Denken. Gleichzeit liefert die Wissenschaft heute eigene Antworten und Theorien, wie das Universum auch ohne diesen Gott entstanden sein könnte. Die technischen Errungenschaften begannen das Leben zu vereinfachen und haben dazu beigetragen, dass die medizinische Versorgung eine hohe Qualität erreicht hat und permanent optimierte Maschinen für unseren Wohlstand arbeiten. Wozu braucht man da noch einen moralisierenden Gott? 

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Demgegenüber steht das Vaterunser als eines der letzten Relikte, die sich über die Jahrhunderte der Kirchengeschichte hinweg erhalten haben. Unabhängig davon, ob Katholik, Orthodoxer, Protestant oder Freikirchler - dieses Gebet verbindet alle Konfessionen. Selbst Kirchendistanzierten oder Menschen, die keinem "offiziellen" Glauben angehören, ist das Vaterunser noch bekannt. Fast jeder hat an einem christlichen Anlass dieses Gebet der Gebete schon mitgemurmelt oder sogar im Verborgenen für sich gebetet.

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Dieser Blog möchte dieses unverändert kraftvolle, aber in gewisser Weise auch geheimnisvolle Gebet mit persönlichen Gedanken und Erlebnissen für die heutige Zeit erschliessen. Unser Wunsch ist es, dass Menschen aller Couleur, das Gebet zu unserem Vater im Himmel für sich (neu) entdecken und dabei erfahren, dass es nicht nur etwas für schwache und religiöse Menschen ist. Sondern eine Anleitung in sich birgt, wie sich der Himmel auf Erden ausbreiten kann.

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